Outbeck(chen)

Rebecca allein in Australien

Elli das Mammut

Donnerstag, 19.01.2012

Saturday, 28. Januar

Ganze 4 Monate und eine Woche bin ich mit Elena zusammen gereist und es ist unglaublich, wie schnell man sich kennenlernt. Kein Wunder, wenn man 24 Stunden, 7 Tage die Woche auf einander hockt.

In Singapur am Flughafen stand ich bedroeppelt ohne Boardingpass da und weil ich nicht wusste, wo ich den herbekomme, frage ich einfach die 5 Meter neben mir stehende Deutsche. Das war Elli. Da sie ebenfalls keinen hat, machen wir uns zusammen auf die Suche. Wir haben den selben Flug nach Cairns vor uns und werden deshalb von der Dame auf zwei nebeneinander liegende Plaetze gebucht. Nach etlichen Stunden Flug hat es meine Organisation nicht fertig gebracht mich vom Flughafen abzuholen, also sassen wir auch zusammen im Shuttle Bus und haben uns fuer den selben Tag noch verabredet. So fing alles an.

Mittlerweile sind wir nicht nur Freunde bei Facebook und Couchsurfing.org, sind auf den meisten Bildern von uns verlinkt und haben selbst die meisten Kommentare zur selben Zeit geschrieben, obwohl wir im Peter Pans nur  wenige Meter auseinander sitzen, sondern haben zusammen mehr als 2730 Kilometer zurueckgelegt, ueber 20 Orte besichtigt und in noch mehr verschieden Hostels/ Autos uebernachtet.

Auf unserer Reise haben wir so viel zusammen erlebt und durchgestanden, das schweisst halt zusammen. Wir haben uns den Kick beim Fallschrim springen gegoennt, waren zusammen tauchen, segeln, haben uns den Pelz verbrandt, die Wirkung von Goon getestet, Chillis aus den Bueschen gerupft, sind mit Senioren Bus gefahren, haben uns ein Auto gemietet und den Linksverkehr ausgetestet, uns 6 Wochen ein Bett geteilt, die Josuche durchgestanden, Frustkekse gekauft und sind zusammen fett geworden, Probierstaende gepluendert, einen Fastbusunfall miterlebt, uns den Arsch in den Blue Mountains abgefroren und super unterschiedliche Menschen getroffen. Wir haben uns ein Bettlaken als Toga umgebunden um ein freies Bier zu bekommen, obwohl wir das gar nicht moegen, ein Partie UNO mit einer maennlichen Hebamme aus Frankreich gespielt, am schoensten Strand Australiens gechillt und einfach unsere Zeit in Down Under genossen.

Wenn wir einkaufen gegangen sind, wurden immer ein paar Weintrauben von Coles geklaut und dabei beraten, was es zum Abendbrot gibt. Elli war immer in der Nussabteilung zu finden, ich dagegen bei der Schoki.

Viele waren total begeistert von unserer Geschichte, besonders wenn wir erzaehlten, dass wir am selben Tag Geburtstag haben, aber ich finde es viel erstaunlicher, dass wir uns so gut verstanden haben. Klar, ein paar Zickerein gabs schon, aber an einen richtig grossen Streit kann ich mich nicht erinnern.

Mehr faellt mir gerade nicht ein. Es war einfach eine schoene Zeit, danke! :) ich vermisse dich jetzt schon ganz dolle ;) ♥

(Ein Foto von uns fehlt noch)

Schoolies

Mittwoch, 28.12.2011

Oh mein Gott...

Zum Sommer hin beenden die Australier die Schule und es ist Brauch das das ordentlich gefeiert wird. Und mit ordentlich, meine ich wirklich dolle...

2 Wochen lang liefen in dieser Stadt nur 17-18 jaehrige Australier/Innen herum und waren dauer besoffen. Wohin man auf den Strassen nur schaut schreien sich irgendwelche schoolies an (aus welchem Grund auch immer), auch sehr beliebt von Balkon zu Balkon. Ein Hotel war direkt in der Innenstadt und war komplett belegt von schoolies und wenn man tagsueber daran vorbei ging, standen sie alle auf dem Balkon und haben gefeiert, gesoffen oder mal wieder geschrieen, ich glaube die haben darauf schon gelebt :D zu witzig.

Auch sehr amuesant, wenn man abends am strand joggen gegangen ist wurde man immer kraefitig angefeuert und sie sind gleich mal mitgerannt.

Was ich nur nicht verstehen, wie die alle so leicht an den Alkohol gekommen sind. In Australien kann man den Alkohol nicht im Supermarkt kaufen, sondern muss zum bottle shop und in den kommt man ohne ID gar nicht rein. Aber man hat ja immer seine Quellen.

Weihnachten

Mittwoch, 28.12.2011

Den ganzen Tag Radio gehoert aber kein einziges mal kam das Lied Last Christmas...in Deutschland hat es mich immer genervt, aber doch war das das, was ich an Weihnachten am meisten vermisst habe :D

Das Wetter war leider nicht ganz so gut, desshalb war es ziemlich quiet im Restaurant und ich durfte schon nach 2 Stunden gehen :) Glueck gehabt.

Dann hab ich mir einen schoenen Tag mit Elena gemacht, meinem Familien -Ersatz (oder besser gesagt schon als Schwester akzeptiert). Kleiner Spaziergang am Strand und danach ging es aufs Q1, unser Weihnachtsgeschenk.

Es ist wirklich komisch an Weihnachten nicht zu Hause zu sein, sondern im Top draussen herum zu laufen und ohne die Weihnachtslieder, haette ich nicht geglaubt das Weihnachten ist. Das liegt aber zum Teil auch daran dass diese Stadt irgendwie kaum geschmueckt ist und ich sonst die Tage nur gearbeitet oder geschlafen habe (also ich hatte schon zeit fuer etwas anderes, aber ich war zu faul).

Wir haben uns Kaenguru mit Kartoffelpuree und Bohnen und Suesskartoffel aus meinem Restaurant gemacht. Kaenguru hat echt super lecker geschmeckt, sehr zart, yummi yummi :) Zum Nachtisch gabs Apfelstrudel mit Vanillesosse, da haben wir uns mal was gegoennt :D

Dann war uns langweilig oder keine ahnung, mussten wir noch einkaufen? Aus irgendeinem Grund sind wir losgegenagen und am Hostel vorbei gekommen, wo wir auch schonmal 2 Tage gewohnt haben und uns gefragt was da so abgeht, dann haben wir uns einfach mal ins Hostel zu irgendwelchen Leuten gesetzt und gequatscht. Das war echt lustig.

Zum Abschluss hab ich 2 stunden mit meinen Eltern bis in die Nacht geskypt und beim Tannenbaum schmuecken zu geguckt. Ein schoener und etspannter Tag :)

Gruesse aus Australien :)

Dienstag, 27.12.2011

Hallo ihr Lieben,

 

Lange hat es gedauert, aber ich schreibe wieder (mal sehen fuer wie lange diesmal) :)

Fuer die lange Pause gibt es auch einen Grund. Der Blog war fuer mich als einen Art Tagebuch gedacht, als Andenken wenn ich nach Hause komme und natuerlich fuer euch um zu verfolgen wie es mir geht und was ich so tue. Das eine Problem war jedoch das ich dafuer immer Internet Zugang brauche und ich immer lange ueberlegt habe was ich schreibe, denn immerhin ist es zugaenglich fuer die ganze Welt. Allerdings erlebt man in Australien auch eine Reihe sehr persoenliche Dinge, weshalb ich angefangen habe Tagebuch zu schreiben. Den moechte ich aber nicht online stellen, das versteht ihr bestimmt.

Guter Vorsatz fuers neue Jahr ist also schon gefunden  ;)

 

Gaanz gaanz liebe Gruesse aus Australien, momentan Surfers Paradise.

7 Wochen Surfers Paradise - Kurzfassung

Donnerstag, 01.12.2011

14. November bis 30. Dezember

In Surfers  waren wir die ersten Tage Couchsurfen, eine Erfahrung fuer sich bei Darren, dem Schaich zu uebernachten. Jedenfalls meinte er es waere so leicht hier einen Job zu finden also aenderen wir unsere Plaene und machten uns auf die Suche.

Da dachten wir, wir waeren schlau und nehmen uns ein Apartment um Geld zu sparen, doch sollte man sich zuerst einen Job suchen, haben wir dann gemerkt. Denn die Jobsuche war dann doch ncht so leicht und hat fuer einige stressige Momente gesorgt, besonders da unser Vermieter ein Luegner war und einen scheiss Namen hatte, wer nennt sein Kind schon Beau? und beau war jetzt nicht unbedingt.

Der Grund warum es so schwer war einen Job zu bekommen, war dass man gegen Australier keine Chance hat, der hat Vorrang und wenn man keinen Kaffe machen kann, ist man auch schon mal raus.

Viele Interviews, Probearbeiten und Frustkekse spaeter habe ich eien 2-Tages-Job in einer bakery, Elena arbeitet fuer ein paar Stunden die Woche in einem italienischem Restaurant und ich habe dann noch einen Job in einem Japanischem Restaurant, Die deutsche Becci arbeitet in Australien in einem japanischen Restaurant? War wirklich so ;)

Das Restaurant ist super gemuetlich und wird von Nori und seinem Bruder Yoshi gefuehrt. Ausserdem arbeiten noch Yoshis Frau Saori, Barista Mika, kitschenhand Hitoshi und eine grosse Japanerin (groesser als ich) Kana im Umamis. Der Laden lauft ganz okay, in Surfers geht aber die ganze Hospitality der Bach runter. In Surfers gehen die Leute nicht essen, sie sind nur zum feiern dort.

An meinem ersten Tag arbeite ich bis 3 uhr nachts, obwohl ich immernoch einen fetten Kater von der Abschiedfeier von Eddy und Kara (zwei roommates aus meinem Apartment) hatte. Es ist schoolies Zeit und das komplette Restaurant (ab dann nur noch eine Bar) war voll von betrunkenen Schulabgaegern. Ich raeume erstmal nur  ab und spuele Glaeser, aber es war eine super Stimmung und es hat richtig Spass gemacht. Nachdem all schoolies vertrieben waren, haben wir zusammen aufgeraumt und es wurde Essen gekocht. Es gab ein typische japanisches Essen: Fleisch, Dumplings und co in einer Suppe.

Und da sass ich nun mit 5 Japanern draussen um 4 Uhr nachts, schaue auf das Meer (das Restaurant liegt fast direkt am Meer), teile mir ganz japanisch das Essen aus einem grossen Topf, die Sonne geht langsam auf und man hat versucht mir beizubringen Nudeln zu schluerfen. Zu lustig, das werde ich wohl nie vergessen :D

Am 3. Tag fange ich dann an zu kellnern, was dann auch mein Job fuer die naechsten 4 Wochen ist. Ja, ich wurde so einige Male von Japanern wegen meiner Aussprache oder meines fehleden kulturellen Wissens ausgelacht (auf nette Weise), aber die meisten fanden es einfach nur suess. Ich hab vieles ueber Japaner, deren Tradition und besonders deren Essen gelernt und bereue keines Wegs den Job, obwohl er unglaublich schlecht bezahlt war.

Das Restaurant war nach ein paar Wochen schon wir ein 2. zu Hause fuer mich. Ich war eigentlich jeden Tag da, auch wenn ich nicht arbieten musste. Einmal war ich Cocktails trinken und was essen, oder ich war auf eine Abschiedsparty eingeladen (ich hatte auch eine). Eimal wollten wir zu Weihnachten Kekse backen, hatten aber kein Backpapier, da bin ich einfach ins Restaurant und hab nach Backpapier gefragt und bekommen :)

Insofern war im Nachhinein das Apartment doch kein Fehler. Auch wenn die Toilette sich nicht abschliessen liess, das Licht dort nicht ging (aber auch erst nach der Abschiedsfeier) und es oft kein Klopapier gab. Nur 2 Herdplatten funktioniert haben, wir in einer Garage mit einem Boot zusammen gewohnt haben und Paolo staendig bekifft war.

Insgesamt haben wir zu 8. in dem Sharehouse gewohnt, Elli und ich, Lee und Lucy, das englische Paerchen, Rabinder der Inder, Silver aus Taiwan, Yuki die Japanerin und Joao, der Surfer aus Brasilien. Kara (Kanada) und Eddy ( der Cop aus New York) sind nach 2 Wochen ausgezogen.

An unseren freien Tagen haben wir eine 2-Tages-Tour nach Mooloolaba mit dem Pizza-Baecker Henne aus Ellis Restaurant und eine Tagestour zu den Wasserfaellen in Sprongbrook gemacht.

Nach 4 Wochen kannte ich schon so gut wie alle Stammkunden, was sie bestellen und hatte 3 Angebote kostenlos surfen zu lernen, da die ganzen Surflehrer vom Strand ebenfalls Stammkuden sind. Es hat dann echt Spass gemacht da zu arbeiten, weil man so langsam alles kannte und einfach arbeiten konnte ohne staendig nachfragen zu muessen. Aber aufs Weiterreisen hab ich mich halt mehr gefreut.

Als ich gekuendigt habe, waren die alle sehr traurig. Zum Abschied habe ich ein T-shirt und ein ganzes Banana Bread geschenkt bekommen, von uns liebevoll Bernd genannt. Ausserdem hat Nori uns kurz bevor unser Bus gefahren ist zum Fruehstueck auf Kosten des Hauses eingeladen, mit Banana Pancakes, Sandwich, Kaffee und Calamaris. Yummi!

Agnes Water/ Town of 1770 - Freiheit!

Freitag, 21.10.2011

Morgens um 10 Uhr geht es ohne Landkarte, aber mit gaaanz viel Energie von Hervey Bay nach 1770 (ein kleines Oertchen an der Ostkueste).

Marc, den wir beim Kurzstrecken-Trampen kennengelernt haben und zufaellig eine Autovermietungsfirma besitzt, macht uns einen guten Deal und wir mietet uns ein Auto fuer drei Tage.

Backpack in Kofferraum geschmissen, wir sitzen uebergluecklich im Auto, da fangen schon die ersten Probleme an. Zwei Maedels, ein Automatikauto und Liksverkehr, das haettet ihr miterleben muessen.

Also R steht glaube ich fuer rueckwaerts...ohja, das stimmt...aber wie faehrt man jetzt vorwaerts? N? D? also P schon mal nicht. Das Auto rollt...Links, Elli, links!!!... Vollbremsung... zum Glueck waren wir in einer Nebenstrasse. Wie man merkt sind wir beide noch nie Automatik gefahren, haben es aber irgendwie geschafft. Wir hatten auf jeden Fall unseren Spass.

Nach 3-maligen versuch aus der Stadt zu kommen, schaffen wir es dann doch. Nach 1770 finden wir dann aber ganz gut, wir brauchten in Bundaberg nur zwei mal nach dem Weg zub fragen. 1770 ist ein echt suesses Oertchen und liegt direkt am Meer. In einem kleinen Park am Wasser gab es BBQ-Grills und somit fuer uns auch ein warmes Abendessen, das hatten wir natuerlich auch nicht geplant, ebenfalls nicht an Teller oder Besteck gedacht, aber da man ja sein ganzes Leben dabei hat, findet sich immer etwas Nuetzliches. Ebenfalls gab es dort auch Toiletten und einen Waschraum, der gleich mal ausgenutzt wurde.

Dann ging es auf die Suche nach einem geeigneten Platz zum Uebernachten. Da es in Australien nicht erlaubt ist auf der Strasse zu campen und wir die Kosten fuer die Unterkunft sparen wollten, da das Auto schon teuer war, kam uns das abeglegene Medical Centre ganz gelegen. Ich hab es mir in meinem Schlafsack gemuetlich gemacht und Elli hat sich eine Decke aus dem Hostel "geborgt". Es war etwas gruselig, da wir direkt am Wald standen und ausser dem Medical Centre nichts in der Nahe war, aber wir hatten eine ganz angenehme Nacht.

Am naechsten Tag haben wir uns ein einen schoenen Kaffee gegoennt und haben am Wasser gefruehstueckt und spaeter am Strand geduscht. Gut das Australien so Besucherfreundlich ist.

Das war einer der besten Trips, gar nicht teuer, aber Freiheit pur, einfach Musik aufdrehen und drauflos fahren! Cool :)

Whitsunday-Islands

Sonntag, 09.10.2011

9.-11. September 2011

Vom Hostel aus konnten wir eine 3-Tages Tour auf die Whitsunday-Islands buchen.

 

Bla Bla... guckt euch einfach die Bilder an die sagen eigentlich mehr, obwohl ich sagen muss dass es in echt VIEL besser aussah ;)

Das Segelschiff war traumhaft, nur viel zu klein fuer 20 Personen. Unter Deck konnte man sich nur zum schlafen aufhalten und wenn es Essen gab,

Die Betten waren auch so eine Sache fuer sich, ein Marco passt definitiv nicht rein und drehen war fast unmoeglich. Die Crew bestand aus nur 2 Personen, dem Skipper und seinem Gehilfen, der den ganzen Tag auf dem Schiff rumgeflitzt ist, ihr koennt ihn euch als Hemmi aus "ab durch die Hecke vorstellen", das passt ziemlich gut.

Whiteheaven Beach:weisser Strand, glassklares Wasser, feinster Sand der Welt, hier lasst es sich aushalten. Elena und ich sind am schoensten Strand der Welt und was machen wir? Wir schlafen erstmal.

Sonst haben wir unsere Zeit mit tauchen, schnorcheln, und auf dem Boot sonnen verbracht. Sehr entspannt und relaxed!! Ein echt schoener Trip, nur schon wieder viel zu viele Deutsche auf dem Boot.

Working-Hostel

Samstag, 08.10.2011

27. September - 5. Oktober 2011

Erster Tag:

Diesmal sind wir wiklich in Nirgendwo gelandet!

Wir sind jetzt hier in Home Hill und uebernachten in einem Working-Hostel, also ein Hostel welches Farmjobs vermittelt. Wir haben in Townsville von einer deutschen die Telefonnummer von shelley bekommen und sofort angerufen ob sie noch Arbeiter braucht. Bedarf war da und wir kriegen ein Bett in Home Hill.

Als wir ankommen, sind wir erstmal ziemlich geschockt. Hier ist nicht wirklich viel und das Hostel sah erst nicht wie ein Hostel aus, sondern eher wie ein Obdachlosenheim, da die Leute gerade von der Arbeit gekommen sind und in ihren wirklich schmutzigen Sachen vor den Hostel chillen. Shelley ist aber ganz nett und gibt uns nachdem wir fuer eine Woche Unerkunft und Pfand (100 dollar!) bezahlt haben, unsere Zimmer. Es gibt keine Schluessel nur codes, die wie sich spater rausstellt jeder von den anderen Zimmern kennt.

So wirklich wohl fuehlen wir uns hier nicht, alles erinnert ein wenig an ein Gefaengnis und dass wir hier nicht weggehen koennen, da wir fuer eine Woche bezahlt haben, traegt nicht unwesentlich dazu bei. Die meisten hier sind Franzosen, wodurch man ueber die Haelfte der Leute schonmal nicht versteht und man sich nicht wirklich unterhalten kann.

Abends setzen wir uns zu einer gemischten Gruppe auf den Balkon. Fast jeder ist hier am Rauchen, Trinken oder Kiffen (anders halt man es hier auch keine 3 Monate aus, die man fuer das second visa benoetigt). Nachdem uns ein deutsches Maedchen erzahlt hat wer in den letzten Wochen bei der Erntearbeit wie gestorben ist, hat es uns echt gereicht!

 

Erster Arbeitstag:

Wir haben Glueck und koennen gleich am ersten Tag arbeiten gehen.

Um 6:15 ertoent Shelley's schrille Stimme durch den Aufenthaltsraum (eher eine Garage) und es geht los. Wir fahren zu 8. in einer extremen Klapperkiste (Risse in der Windschutzscheibe sind noch das geringste Problem) hinter dem Farmer hinterher.

Wir Maedels picken Chillis, die Jungs Auberginen. Die Anweisungen sind kurz: alles abpfluecken, jeder bekommt eine Reihe und umso mehr du pflueckst, desto mehr Geld, obwohl wir eigentlich pro Stunde bezahlt werden sollen.

Die Chillis wachsen ziemlich weit am Boden im Busch drinne. Am einachsten ist es von oben zu Pfluecken, aber das geht natuerlich noch mehr auf den Ruecken. Nach sieben Stunden Arbeit hab ich ziemliche Rueckenschmerzen und ich fuehle mich wie eine Oma. Und ich weiss immer noch nicht wie viel Geld ich ueberhaupt dafuer bekomme...

 

Die restlichen Tage:

Den zweiten Tag haben wir wieder auf der selben Farm gearbeitet und unsere Reihen mit den Chillis beendet und danach zwei Stunden mitgeholfen die restlichen Auberginen zu pfluecken. Am dritten Tag hatte ich leider einen Day-off aber die Restliche Tage hatte ich einen Packing-Job und durfte Melonen verpacken, was wesentlich leichter ist!

Meine Kollegen waren super nett und haben mir alles ganz lieb erklaert. Die Stimmung war hier aber sowieso etwas besser, da man zusammen Mittagspause gemacht hatte und es sogar Stuehle gab (purer Luxus!!).

Einen Tag bin ich auch selber gefahren, das sind echt Schrottkisten!

Mit den Tagen haben wir uns an das Hostel gewoehnt und man hat auch endlich Leute kennengelernt, mit denen man zusammensitzten konnte. Ausserdem war das sehr praktisch leute von anderen Farmen zu kennen, die etwas anderes gepflueckt haben, da abends mit dem selbstgepflueckten Gemuese oder Fruechten gedealt wurde bzw. man hat sie geschenkt bekommen. Besonders praktisch war Maxime, der uns immer Parpikas mitgebracht hat, denn die sind hier ziemlich teuer! :) und als wir abgefahren sind, haben wir noch 4 Melonen, einen halben Kuerbis (es gab Kuerbissuppe :D), eine Paprika und zwei Auberginen mitgenommen. Das Abendessen war gesichert.

Scotty's Beachhouse :)

Freitag, 07.10.2011

22. September 2011

ich sitze hier auf diesem super chilligen Sofa 5 Meter vor dem Pool mit meinem gratis Tee in der Hand und futtere ein Teil der nicht mal 1 Kilo Packung Weintrauen fuer 11 Dollar (mehr als 7 Euro). Es ist immernoch so warm, dass man imTop draussen sitzen kann. Ist doch der ideale Ort um meinen Blog zuschreiben,doch dann kommt die Dame von der Bar und sagt,dass heute Ladies Night ist und es gratis Champagner gibt. Was zu trinken umsonst? Das kann man als Backpacker nicht ausschlagen! Gut also spaeter schreiben.

Den heutigen Tag haben wir damit verbracht gar nichts zu tun. Ich hab erstmal bis um 11 geschlafen und dann am Strand weitergedoest. Eigenlich wollte ich mich sonnen aber das Wette war nicht so gut (also 30 Grad und ein paar Wolken :D). Nach einer kleinen Runde im Pool,sind Elena und ich mit einer Finnin zum Einkaufen gegangen, zum Dinner gab es Wraps, die sind echt gut geworden :).

Spaeter waren wir wie schon erwaehnt in der Bar, da war allerdings nicht sonderlich etwas los, da Mission Beach mitten im Nirgendwo liegt. Also entschlossen Elena, Phil (ebenfalls Deutscher, hier sind gefuehlt nur Deutsche?!) und ich uns an den Strand zu setzten.Sternenklarer Himmel, Strand und rauschendes Meer, was will man mehr?!

Mission Beach - Skydiving

Freitag, 07.10.2011

21. September 2011

Heute Morgen ging es von Cairns aus um 7:25 mit dem Bus nach Mission Beach. 2 Stunden spaeter sind wir im Nirgendwo und wissen nicht wie wir zum Treehouse Hostel kommen sollen. Ein Maedhen an der Busstation erzaehlt uns dort vom Scotty's und wir entscheiden uns um.

Spezial Angebot im Hostel: Fuer jede Skidive Buchung eine Nacht kostenlos. Na dann los! Sprung gebucht eine Stunde spaeter werden wir abgeholt. Ein paar Formulare ausfuellen, das wars. Neben uns hat sich ein Maedchen den Fuss verstaucht, kann nicht richtig gehen - aber Fallschrimspringen geht? Hier schon!

Gurt um, Skydive-Master kennengelernt, kurze Einweisung (Haende an Gurt, Kopf zurueck, Haende loesen), ab in den Bus zum Airport, dort umsteigen in ein super kleines Flugzeug, vllt 10 Meter lang. 15 Menschen sitzen eng an eng hintereinander auf einer Art Bank und schon hebt das Flugzeug ab. Ein paar Minuten spaeter sind wir ueber dem Meer und Elena springt bei 9000 feet - sehr lustig mitanzusehen.

Bei 14000 feet bin ich die Erste die springt. Eine Art Plastikrollo dient als Tuer. Als sie auf geht ist es arsch kal und ich kann schon die Wolken sehen. Mein Skzdive Master zaehl bis drei und dann lassen wir uns aus dem Flugzeug fallen. Eine Dehung und dann stabilisieren wir uns und geniessen die 60 sec freien Fall. Das Gefuehl ist einziartig und gar nicht mit einer Achterbahn zu vergleichen.

Nachdem der Fallschirm geoeffnet ist, darf ich fuer kurze Zeit lenken und die Aussicht geniessen, bovor wir am weissen Strand gelandet sind.

Ein wirklich kurzen Erlebnis mit viel Nervenkitzel und das Geld auf jeden Fall wert :)

Kurz vorm Skydiving :)

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